Museumsbahn Schönheide
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Mehrjährige Arbeit und Ablaufprozesse wie die (beendeten) Entwicklungen rund um das Tourismusprojekt setzen oft auch Abläufe in Kraft die nicht wieder stoppen. Ein Beispiel sind die Ingenieurarbeiten zur Trassenerkundung in Richtung der Gemeinde Steinberg über Rothenkirchen bis zum Ortseingang Wernesgrün.

Zum 20. Bahnhofsfest am 18. und 19. Juni 2016 wurde am Bahnhof Schönheide erstmals eine interessante Ausstellung mit den verschiedenen Diplomarbeiten aus den letzten Jahren zu Untersuchungen einer möglichen Streckenerweiterung nach Wernesgrün gezeigt werden.

Diplomarbeit  "... optimale Bahnübergangsgestaltung"

Im November 2015 wurde eine weitere Diplomarbeit rund um das Thema der Trassierung des Streckenabschnitts von (Stützengrün-)Neulehn bis Wernesgrün zur Erweiterung der bestehenden Gleistrasse der Museumseisenbahn Schönheide vergeben. Auch in sie sollen wieder Erkenntnisse aus vorhandenen historischen Unterlagen und den bereits angefertigten studentischen Arbeiten einfließen.

Die Aufgabenstellung umfaßt Untersuchungen zur optimalen Gestaltung der drei notwendigen Bahnübergänge in Stützengrün. bzw. Rothenkirchen. Zu den Schwerpunkten der Aufgabenstellung gehören u.a. die Erarbeitung der Grundlangen sowie Vergleich der Bahnübergangsgestaltung, die planerische Umsetzung und die Erarbeitung eines Sicherheitskonzeptes unter Beachtung der geltenden Normen und Regelwerke.

Die Museumsbahn Schönheide steht, wie bei den vorangegangenen Ingenieurarbeiten, einer fachlichen Unterstützung offen gegenüber. So hat sich der EBL der Museumsbahn Schönheide wieder als externe Berater zur Verfügung gestellt.

***

Am 29.03.2016 fand in den Gemäuern der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden wieder eine Verteidigung einer Diplomarbeit statt. Die Aufgabenstellung war ein weiterer Meilenstein für die Planungsgrundlage einer Streckenerweiterung nach Wernesgrün. Durch die teilweise notwendige Umverlegung der Trasse müssen neue Bahnübergänge genehmigungsfähig konzipiert werden. Unter Mithilfe unseres LfB Herrn Dr. Henkel konnten einige Engstellen beseitigt und somit diese Arbeit als Planungsgrundlage verwendet werden. Als Gutachter fungierten dabei wieder unser EBL und Herr Dr. Petermann, ehemaliger Mitarbeiter des Projektmanagements Via Wilzschhaus, der sich schon immer für die Untersuchung der Machbarkeit eingesetzt hat. Den Diplomanden konnten dabei gute Ergebnisse bescheinigt werden.

Nach erfolgreicher Arbeit haben alle Beteiligten Aufstellung genommen. Vom Vorsitzenden der Prüfungskommission bis zu unserem Vereinsvorsitzenden sind alle Beteiligten stolz auf die geleistete Arbeit. Wir hoffen, dass diese Arbeit irgendwann einmal Grundlage für den Planungsentwurf der Übergänge ist.  Zumindest stehen die Gemeinden Schönheide und Rothenkirchen weiterhin zu ihren Beschlüssen des ehemaligen Tourismusprojektes ...

So könnte der Bahnübergang in Rothenkirchen aussehen, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind. Das Profil würde sogar einen Verkehr mit Rollfahrzeugen zulassen, was den touristischen Verkehr natürlich sehr aufwertet.

 

Wir danken dem Diplomanden Herrn Frais sowie der HTW in Dresden für die Genehmigung der Veröffentlichungen von Teilen aus dieser Arbeit.

 

 

(Text und Bilder zum 29.03.2016 - M. Büttner)

 

Erfolgreiche Verteidigung der Diplomarbeit

Am 16.09.2014 fand in der Hochschule für Technik und Wirtschaft eine Verteidigung zu einer Diplomarbeit statt. Der Diplomand, Herr Schiewer, hatte sich das anspruchsvolle Thema

„Erarbeitung einer Vorzugsvariante zur Verlängerung der Strecke Neulehn – Wernesgrün“

gewählt. Dabei wurde eine Variante vorgestellt, die es ermöglicht, mit wenigen Konfliktpunkten auszukommen und bildet erst einmal den Abschluss von Ingenieurarbeiten zu einer möglichen Trassierung nach Wernesgrün. Da es das Tourismusprojekt formell nicht mehr gibt, soll diese Variante als eigenständiges Projekt in die Gebietsgemeinschaft des Kuhbergs gehandelt werden, losgelöst von allen vorherigen Etappen. Wirtschaftlich und vor Allem betriebswirtschaftlich ist diese Variante die einzig mögliche, die noch als machbar gilt.

Hier wurden auch die geologischen und hydrologischen Voraussetzungen mit untersucht, so dass diese Arbeit als Grundlage der weiteren Planungen genommen werden kann.

Neu ist auch, dass der Landesbevollmächtigte für Bahnaufsicht in diesen Prozess mit integriert war, auf zahlreichen Konsultationen konnte er wichtige Hinweise zur Ausbildung der Bahnübergänge mit geben.

Nach 60 Minuten konnte Herrn Schiewer der akademische Titel „Diplomingenieur (FH) der Fakultät Bauingenieurwesen / Architektur der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden“ verliehen werden.

Die Museumsbahn Schönheide wurde auch mit beteiligt, war der EBL der Museumsbahn Schönheide doch ständig mit vor Ort gewesen, um vor Allem die betrieblichen Belange (Längsneigung; Profilfreiheit) mit umsetzen zu lassen.

 [1]

Auszug aus der Diplomarbeit,

Neutrassierung der Strecke vom Haltepunkt Stützengrün-Neulehn als Ausgangspunkt der Trassenerweiterung.

 

Quellennachweis:

[1] Schiewer: „Erarbeitung einer Vorzugsvariante zur Verlängerung der Strecke Neulehn – Wernesgrün“; Diplomarbeit HTW

 

Geschafft, mit gutem Ergebnis ging die Verteidigung der Diplomarbeit zu Ende. Die Prüfer konnten dies in ihren Gutachten bescheinigen.

(von links) Dr. Petermann, der Diplomand Herr Schiewer, Frau Prof. Weisemann und Herr Dipl.-Ing. Winger

 

Interessant dabei war auch: Im Rahmen dieser Diplomarbeit trafen sich mit den Herrn Dr. Petermann,  Dr._Henkel, Herrn Winger und dem EBL der Museumsbahn  4 Absolventen der Verkehrshochschule in deren Gemäuer wieder.

Zwei weitere Arbeiten (zu Bahnübergängen und Brücken) müssen und werden noch folgen, damit die Neubaustrecke in die Planungsphase überführt werden kann.

(Text + Foto: M. Büttner)

Die Museumsbahn Schönheide e.V. danken Herr Schiewer und der HTW für die Freigabe zur Veröffentlichung auf unserer Internetseite.

(Foto: Beim Kurzbesuch im Schönheider Lokschuppen am 22.05.2014)

Aufbauend auf den Erkenntnissen vorangegangener Ingenieurarbeiten erfolgt im Rahmen einer Diplomarbeit, die aktuell an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden bearbeitet wird, eine Variantenuntersuchungen hinsichtlich der Trassierung des Streckenabschnitts von (Stützengrün-)Neulehn bis Wernesgrün zur Erweiterung der bestehende Gleistrasse der Museumseisenbahn Schönheide.

Ziel der Arbeit ist es, eine Vorzugslösung zu definieren. Ausgehend vom Entwurf der Vorzugsvariante ist dabei im Zuge der Linienführung auch die erforderliche Überbrückung des Weißbachtals in ihrer Geometrie hinsichtlich der Gradiente, bezogen auf die Definition der Schienenoberkante und ihre im Brückenbereich erforderlichen Trassierungselemente, im Sinne einer Aufgabenstellung zu definieren.

In diese Diplomarbeit sollen die Ergebnissen einfließen, die bereits im Rahmen des Projektmanagements für das inzwischen nicht mehr vorangetrieben Tourismusprojekt durch studentische Leistungen erarbeitet wurden und die daraus gewonnenen Erkenntnisse zielführend abrunden.

Dresden/Steinberg, Stand 16.07.2014