Museumsbahn Schönheide
Tourismusprojekt ++
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Es war einmal ...

...ein guter Gedanke zur Entwicklung der Region mit einem gemeinsamen touristischen Konzept, welches auch die Eisenbahn als "roten Leitfaden" und Symbol der Vernetzung beinhalten sollte. 

Das sichtbare und nüchterne Ergebnis von andauernder Uneinigkeit und Streit über das Projekt und die schlußendliche Absage von vier der sechs bisher beteiligten Gemeinden, die das Tourismusprojekt als Ausdruck der Zweckgemeinschaft führen wollten oder sollten:

Förderverein Via Wilzschhaus e.V. – Via Wilzschhaus GmbH

Gemeinsame Erklärung zum Tourismusprojekt Via Wilzschhaus vom 10.01.2014

Förderverein Via Wilzschhaus e.V. – Via Wilzschhaus GmbH veröffentlicht unter --> www.via-wilzschhaus.de

Mit Bedauern hat die Museumsbahn Schönheide die Absagen von vier der sechs bisher beteiligten Gemeinden zum „Tourismusprojekt Schönheide/Carlsfeld und Umgebung“ zur Kenntnis genommen.

Doch auch nach der Selbstauflösung des „Fördervereins Via Wilzschhaus“ und der „Via Wilzschhaus GmbH“ besteht die vorher schon aktive und eigenständig tätige „Museumsbahn Schönheide e.V.“ weiter und lockt zahlreiche Besucher aus nah und fern in die schöne Heide des Westerzgebirges und das nahe Vogtland.

Tourismusprojekt

Tourismusprojekt Schönheide/Carlsfeld + Umgebung

Am 23. Juni 2009 wurde das „Tourismusprojekt Schönheide/Carlsfeld + Umgebung“ zum ersten Mal öffentlich vorgestellt. Dabei soll in vier Etappen, unter Einbeziehung der bisher geschaffenen Anlagen (Museumsbahn Schönheide, Bahnhöfe Schönheide Süd und Carlsfeld) die ehemalige WCd-Strecke (Wilkau-Haßlau – Carlsfeld) zwischen Carlsfeld und Stützengrün wiederaufgebaut werden. Das kühnste Projekt ist dabei sicherlich der, bereits früher einmal geplante, Neubau einer Strecke von Stützengrün zur Wernesgrüner Brauerei.
Wie der Name Tourismusprojekt schon sagt ist dies jedoch kein reines Eisenbahnprojekt. Vielmehr ist das Ziel, bereits existierende touristische Angebote in der Grenzregion Vogtland/Erzgebirge miteinander zu verbinden. Die Eisenbahn soll dabei als „roter Faden“ und Zugpferd dienen. Urlaubern und Tagestouristen wird die Möglichkeit gegeben, längere Touren auch ohne Auto zu unternehmen und die zahlreichen Attraktionen in dieser Region zu erkunden. Folgende Etappen sind geplant:

Etappe 1: Anbindung der Regelspurstrecke Schönheide Ost – Muldenberg an das Netz der VOGTLANDBAHN im Bahnhof Muldenberg (Wiedereinbau der Anschlussweiche)

Etappe 2: Wiederaufbau der Schmalspurbahn Schönheide Süd – Schönheide Mitte

Etappe 3: Wiederaufbau der Schmalspurbahn Schönheide Süd - Carlsfeld

Etappe 4: Neubau einer Schmalspurbahn von Stützengrün zur Wernesgrüner Brauerei

Sollten einzelne Etappen nicht zu Stande kommen, ist das ganze Projekt dennoch nicht gefährdet. Träger des Projektes sind der Erzgebirgs- und Vogtlandkreis, die Gemeinden Muldenhammer, Schönheide, Grünbach, Stützengrün, Steinberg und die Stadt Eibenstock. Mit großer Mehrheit fasste am 26.01.2010 der Gemeinderat der Gemeinde Schönheide einen Grundsatzbeschluss zur Unterstützung des Tourismusprojektes. Damit hat die Gemeinde den Willen bekundet, das Projekt zu unterstützen und alle weiteren Schritte einzuleiten. In der letzten Januarwoche fasste auch der Gemeinderat der Gemeinde Steinberg einen Grundsatzbeschluss zur Unterstützung des Tourismusprojektes. Die Gemeinde Steinberg möchte allerdings von ihren Verpflichtungen zurücktreten, falls die Strecke Stützengrün – Wernesgrün nicht gebaut wird. Diese Willensbekundungen sind die Grundlage für einen Beschluss, der die weitere Vorbereitung des Projektes ermöglicht. Die sächsische Staatsregierung unterstützt dieses Pilotprojekt und möchte damit die strukturschwache Region wirtschaftlich erschließen. Der Anteil der Fördermittel könnte bis zu 90 Prozent betragen.

Mit dem Report „VIA WILZSCHHAUS“ informieren Sie die Bürgermeister und weitere Projektbeteiligte über alles Wissenswerte rund um das Tourismusprojekt. Erhältlich sind die Druckschriften kostenlos in Rathäusern und Touristeninformationen. Zusätzlich stehen sie als Download in der Mediathek unter via-wilzschhaus.de/mediathek bereit. 

Seit 2010 informiert die Internetseite www.via-wilzschhaus.de über die Aktivitäten rund um das Tourismusprojekt. Hier finden sie Informationen zum "Brückenfest", die Spendenaktion "VIA WILZSCHHAUS" zum Wiederaufbau des legendären, monumentalen Schmalspurbahnviaduktes über das Tal der Zwickauer Mulde in Wilzschhaus und den am 10.11.2010 ins Leben gerufenen Förderverein VIA WILZSCHHAUS.

Am ersten Januar 2011 hat das Projektmanagement Tourismusprojekt Schönheide/Carlsfeld + Umgebung mit Büro in Rothenkirchen seine Arbeit aufgenommen. (Tourismusprojekt Schönheide/Carlsfeld + Umgebung, Projektmanagement c/o Gemeinde Steinberg - Am Bahnhof 3, 08237 Steinberg OT Rothenkirchen  und der E-Mail: projektmanagement@via-wilzschhaus.de .)

Am 19.07.2012 erfolgte die Eintragung der Via Wilzschhaus GmbH (Geschäftsanschrift: Am Bahnhof 3, 08237 Steinberg) beim Amtsgericht Chemnitz mit dem Aktenzeichen HRB 27489. Grundlage ist der Gesellschaftsvertrag vom 22.05.2012. Als Gegenstand des Unternehmens wird folgende Beschreibung hinterlegt: "Erarbeitung und Umsetzung touristischer Verkehrs- und Erlebnisangebote, schwerpunktmäßig in der Region Wilzschhaus (Vogtland / Erzgebirge), wobei die Nutzung der vorhandenen bzw. zu schaffenden Schienenverkehrsinfrastruktur in der Region an erster Stelle steht. Als Geschäftsführer fungiert per Gründung/Eintragung einzelvertretungsberechtigt Herr Sacher, Christian (Dresden).

Mit dem Jahreswechsel 2012/2013 endet die zweijährige Arbeit des "Projektmanagement Tourismusprojekt Schönheide/Carlsfeld + Umgebung". Auf den erarbeiteten Grundlagen setzten vor allem der Förderverein und die GmbH die Arbeit für das Tourismusprojekt fort. Diese beiden Partner stehen für Anfragen zu Verfügung und werden  auch zukünftig die gute Außenwirkung des Tourismusprojektes "Via Wilzschhaus" voranbringen. 

Mitteilung aus dem Report „VIA WILZSCHHAUS“ Nr.7 - Dezember 2012

 

Museumsbahn Schönheide e.V. begrüßt und unterstützt das Tourismusprojekt der Region

Am 30.01.2010 hat die Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) unseres Vereines beschlossen, das Tourismusprojekt zu unterstützen. Vorher stellte der Bürgermeister der Gemeinde Schönheide, Kai Wilhelm, unserem Verein das Projekt vor und gab einige Informationen zur aktuellen Entwicklung. Hier ein Auszug aus dem gefassten Beschluss: "Die Museumsbahn Schönheide e.V. begrüßt das o.g. Tourismusprojekt als geeignetes Konzept, den Bekanntheitsgrad und die Wirtschaftskraft der Museumsbahn Schönheide e.V. und der Region gezielt zu erhöhen. Um die verschiedenen, vorrangig touristischen Einzelangebote wirksamer miteinander zu verbinden, erklärt die Museumsbahn Schönheide e.V. ihre prinzipielle Bereitschaft gemeinsam mit den anderen Partnern die Region voran zu bringen."

Seit der Vorstellung des Projektes 2009 besteht unter anderem die Aussage und der Wunsch seitens der Initiatoren, daß sich die beiden Schönheider Eisenbahnvereine als beratende Stimme einbringen. Das wird bei den anstehenden Sachfragen, im Rahmen der Möglichkeiten unseres Vereins, auch so gehalten. Der ehrenamtlichen Arbeit der Vereine und vor allem den daraus entstandenen und passenden Ergebnissen wird eine große Bedeutung für das Zustandekommen der eisenbahntechnischen Seite des Projekts beigemessen. 

Museumsbahn Schönheide unterstützt Planung der Etappe 4 des Tourismusprojektes

Am 23.03.2012 trafen sich Studentinnen und Studenten der Fachrichtung Eisenbahnbau um Frau Prof. Weisemann der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden in der Gemeinde Steinberg mit Vertretern des Projektmanagements (Dr. Petermann) des Freundeskreises „Viadukt Stützengrün“ (Herr Hochmuth, Herr Gläss) sowie der Museumsbahn Schönheide e.V. (EBL Herr Büttner). Vor Ort wurden Themen zu Belegarbeiten vergeben, die sich mit der Trassierung und Geländeregulierung auf dem 4. Bauabschnitt beschäftigen. In drei Abschnitte unterteilt, werden Machbarkeitsstudien vom derzeitigen Endpunkt der Museumsbahn Schönheide in Neulehn bis Stützengrün, von Stützengrün bis Rothenkirchen und von Rothenkirchen bis Wernesgrün erarbeitet.  Diese 4. Etappe ist ja bekanntlich der schwierigste Teil des Tourismusprojektes, welches sich der Vernetzung der einzelnen Attraktionen unserer Region verschrieben hat. Vor Allem wird hier die Kreisgrenze von Erzgebirgs- und Vogtlandkreis überschritten. Der Eisenbahnbetriebsleiter der Museumsbahn Schönheide, der selbst Absolvent der ehemaligen Verkehrshochschule ist, betreut die Studentinnen und Studenten in Fragen der eisenbahnbetrieblichen Notwendigkeiten. Baulich beratend wird Dr. Petermann aus Steinberg aktiv, der ebenfalls sein Studium an der HfV in Dresden absolviert hat. Im Gelände werden die Studenten von Herrn Hochmuth und Gläss unterstützt. Man darf gespannt sein kann, welche Erkenntnisse die Arbeiten bringen. Sie heißt es dann in die Tat umzusetzen. Wenn möglich, soll die Strecke über die beiden Stützengrüner Viadukte geführt werden, was unsere Schmalspurbahn schon zu Betriebszeiten über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht hat.

Am 28.09.2012 fand die öffentliche Verteidigung zu verschiedenen studentischen Arbeiten mit Bezug zum Projekt statt. Dabei präsentierten Studenten und Professoren der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden und der Technischen Universität Cottbus ihre Arbeiten in der Wernesgrüner Brauerei vor interessieren Publikum.